Rotbarsch auf Linsenbett mit Kürbis – ein Wintertraum!

Freizeit… Zeit für mehr Sinnlichkeit, die sich bei mir ja ganz gern mal im guten Essen ausdrückt 😉 Dabei muss es nicht immer kompliziert sein.  So war ich also mal wieder auf dem Isemarkt und hab mir ein frisches köstliches Rotbarschfilet geholt. Das habe ich einfach mit ein wenig Butter in der Pfanne kross gebraten (Salzen, Peffern, ein Hauch Rosmarin).

Investiere in Momente – nicht in Dinge.

Neulich las ich in einem Fashion-Blog, der mir von der Aufmachung her sehr gut gefallen hat. Neben Mode geht es um Interior, ein „Shop“ ist auch angegeschlossen, also kein eigener, sondern hübsch aneinander gereihte Klamottis, die zum Händler verlinken.

Irgendwo fand und las ich etwas Persönliches von der Bloggerin. Sie schreibt, dass sie seit (ich glaube) 8 Jahren selbständig sei und gemeinsam mit ihrem Mann ein Geschäft betreibt. Und wieviel sie arbeitet. Job und Freizeit ließen sich gar nicht mehr trennen, die Abstimmungen mit ihrem Mann finden nicht nur am Essenstisch, sondern noch im Schlafzimmer statt. Und dann sei da noch ihr Blog, den sie gern mal sonntags pflegt. Und sich dann schon manchmal fragt, ob sie eigentlich verrückt sei …..

Bis hierhin kann ich folgen. Ähnliche Fragen stelle ich mir auch manchmal. Plötzlich aber hörte ich auf zu Verstehen. Als sie nämlich anfing, ihre Motivaton zu begründen. Sie findet es einfach total klasse, in ein Outlet zu fahren und den Kofferraum vollzushoppen. Die 100ste Handtasche dort zu finden. Sich so zu belohnen. Nach allem, was ich zwischen den Zeilen gelesen habe, macht ihr Arbeit an sich schon Spaß, aber es scheint tatsächlich eine gewisse Anerkennung zu fehlen.

Auch ist ihr irgendwo im Hinterkopf bewußt, dass man gar nicht viel zum Leben braucht – aber sie diesen „Konsum“ eben doch nicht missen möchte (wohl, weil die Anerkennung aus anderen Lebensbereichen fehlt – meine Vermutung).

Und ich hab nur gedacht „Arme Maus“. Wie leer ihr Leben doch zu sein scheint. Welch eine Flucht (wovor?) steckt dahinter.

Ich versuche bei Trendsahne durchaus den Genuß in den Vordergrund zu stellen, nicht den blanken Konsum. Ich kaufe auch gern schöne Dinge, aber zunehmend bewußt und zunehmend investiere ich lieber in schöne Momente, statt in Dinge. Es ist mir wichtig, dies zu vermitteln.
„Weniger“ von allem kann ich persönlich besser genießen, als das 53. Paar Sneakers.

Weihnachten steht vor der Tür: schenkt euren Liebsten gemeinsame Momente. Hier kommen meine Top 5 Ideen!

Trendsahne: Schenkt Momente, nicht Dinge!

  1. Karten für die Elphi! Viele denken, Karten für die Elbphilharmonie seien umbezahlbar. Wusstet ihr, dass es „Karten für Jedermann“ gibt? Leider zur Zeit gnadenlos ausverkauft… aber ihr könntet einen Gutschein basteln und die Karten bei Gelegenheit erstehen 😉 (Bild via Elbphilharmonie@Instagram)
  2. Eine wunderbare Massage im Chokdee!! Ich liebe es.. es ist wie ein kleiner Thailandausflug.
  3. Ein entspannender Besuch in der Kaifu Sole: bei 32 Grad Wassertemperatur und 6% Salzkonzentration im Floating Becken schweben, mehr geht nicht.
  4. Ein gemeinsamer Abend bei einem Weinseminar. Im Treibgut ab 10 Personen buchbar. Ich hatte letztes Jahr bereits darüber berichtet, es hatte uns wirklich gut gefallen. Ihr müsst unter dem Reiter „Leben“ schauen (eine direkte Verlinkung ist leider nicht möglich).
  5. Ward ihr schon mal im Krimicafé „Jussi“ in Eppendorf? Dort könnt ihr gemeinsam Tatort schauen und Smörrebröd mampfen. Und, auf Wunsch, für euch exklusiv buchen.

Na, ist eine Anregung für euch dabei? Was plant ihr zu verschenken?

 

 

 

 

 

Superfood Kohl – Salat mit Sesamdressing.

Aus diesem tollen Buch „Kochen mit Superfoods“ * habe ich angesichts der Jahreszeit den Kohlsalat mit Sesamdressing gemacht, ein Hammer sag ich euch! Power pur! Das Dressing ist das Geheimnis und ich empfehle euch, dass ihr euch an die Zutatenliste haltet und es genauso zubereitet wie beschrieben 🙂

Wie so oft schaute ich nach Rezepten für Proviant, den man gut mitnehmen kann. Im Tupper bei diesem Salat kein Problem, ausserdem hält er sich locker 3 Tage, sofern man das Dressing getrennt aufbewahrt.

7 Jahre Freiberuflerin – meine ups and downs.

2009 entschloss ich mich, den Schritt in die Freiberuflichkeit zu wagen. Es gärte schon lange in mir, 10 Jahre war ich bereits berufstätig in Festanstellungen in Werbeagenturen und Unternehmensberatungen, so richtig glücklich war ich aber nicht damit. Das „Korsett“ war mir einfach zu fest geschnürt.

7 Minuten, um sich morgens fertig zu machen? Ich brauche eine neue Morgenroutine!

Neulich las ich in dem wunderbaren Booklet „Stilvoll“ von Marlene Sørensen, in dem es sehr wertvolle Tipps gibt, wie man zu einem sicheren Stil findet, den man sein eigen nennen kann.

Die Berichte sind wirklich sehr authentisch und gut umsetzbar. Über einen bin ich allerdings gestolpert: Alex Eagle berichtet, dass sie morgens 7 Minuten braucht, um sich fertig zu machen. 7 Minuten!!! Wie geht das?

Matcha-Energy-Balls mit Chia – POW! BÄM!

Seit einiger Zeit bin ich auf der Suche nach Snacks, die sich auch gut mitnehmen lassen. Meine geliebten Raw Bite Riegel gehen mir mit 1,99 € doch manchmal zu sehr auf den Geldbeutel. Naja, Kreativität entsteht aus Mangel… so wurde ich also experimentell 😉

Zum Rezept:

„Sich mal was gönnen“ – eine Annäherung.

Etwas hat mich nachdenklich gestimmt. Und zwar die Tatsache, dass mehr und mehr Menschen aus meiner Sicht nicht mehr wissen, was gut für sie ist.

Was wir im Oktober tragen.

Streifenhörnchen und Mützenalarm!! Laura ist schuld. Ich wollte ja nur gucken und beraten. Aber ein inspirierender Shoppingbummel zu zweit lässt mich natürlich auch nicht kalt gegenüber all den schönen Sachen, die bei Otherstories und COS eingezogen sind. Also habe ich diese Dinge erstanden:

Trendsahne Oktober Trends

(Nicht auf dem Bild sind ein paar schwarze Kaschmir-Blend-Kniestrümpfe und eine Kaschmirstrumpfhose… bei letzterer hab ich echt überlegt: 39 Euro *schluck*. Aber ich trage soooo gern meine Kleidchen im Winter und ich friere ja immer so! Und es gab 10% bei Otherstories… auf den GESAMTEN Einkauf, weil ich eine leere Bootle Bodylotion dabei hatte, das finde ich echt großzügig, ich dachte, es gibt die 10% vielleicht auf ein Teil? Nein, auf alles!)

Und hier ist meine Kombi 🙂

Intervallfasten mittendrin – und ein Rote-Beete-Birnencarpaccio Rezept.

Wie läuft denn nun das Intervallfasten bei mir?

Äääääh ja. Ich gebe zu: das habe ich mir einfacher vorgestellt. (Das Rezept folgt am Ende des Beitrags)

LISSABON -there is a crack in everything…

… that´s how the light gets in! (Leonard Cohen).

Über das lange Oktober-Wochenende war ich in Lissabon. Und ich bin schwer verliebt in diese charmante Stadt. Eine Stadt voller Gegensätze. Nicht nur aufgrund der vielen Hügel und Höhenunterschiede geht es auf und ab, auch emotional wird es nicht langweilig: morbide, nahezu ruinenartige Häuser stehen neben bunten, gepflegt gekachelten Stadtvillen. Sonnendurchflutete Gassen werden teilweise von langen, tiefen Schatten verdunkelt, die Schutz vor der Mittagshitze spenden. Traditionsreiche, alteingesessene Restaurants und Läden konkurrieren mit Burgerketten, Zara, H&M und co.