Öko ist das neue Black – kleine Taten, große Nachhaltigkeit.

Ich versuche ja bereits seit einer Weile, den Plastikanteil in meinem Leben und in meinem Haushalt zu reduzieren. Mal ist es einfach, mal ist es kompliziert, aber ich nähere mich zäh und zäher der Reduktion. Seife im Stück statt aus dem Dispenser, Duschgel aus Nachfüllpack, Bodyöl aus der Glasflasche statt Lotion aus der Plastikflasche, Putzmittel aus Natron und Zitronensäure (beides aus dem Karton) etc. Ganz toll hilft mir auch Lush dabei und ganz besonders klasse finde ich das BIG Shampoo! Ich bin EIN JAHR damit hingekommen… ein Jahr.

Frauen und Autos – so teuer ist es mal wieder eine Frau zu sein.

Mein treuer Begleiter und Held, ein 12 Jahre alter Peugeot 206 cc, den ich 9 Jahre gefahren bin, hat mich im Stich gelassen. Von heute auf morgen. Keine Kraft mehr auf der Autobahn. Und das inmitten einer Beauftragung, in der ich wirklich auf einen Wagen angewiesen bin.

Die Werkstatt diagnostizierte mir den Turbolader, Kostenvoranschlag 1.700 €. Erst war ich traurig, dann wütend. „Soviel ist der Wagen ja nicht mehr wert“, schimpfte ich. Was hatte ich nicht alles schon reingesteckt in die Möhre…..Zahnriemen letztes Jahr, Bremsen, Wasserpumpe. Es reicht. Trennen tut weh, aber da mussten wir durch.

So habe ich den Wagen geputzt, poliert, fotografiert und auf diversen Portalen eingestellt.

Stadt, Land, Flucht? – Zwei City-Chicks kaufen ihr Häuschen „Lillesol“.

Wir zählen die Tage bis zum Sommer. Und das hat einen ganz besonderen Grund: wir haben ein kleines kleines Häuschen am See gekauft.

Im Sommer letzten Jahres kam meine Freundin mal wieder mit einer verrückten Idee um die Ecke. Sie suche ja schon länger nach einem kleinen Gartenhäuschen, einem Bungalow oder einer Hütte „irgendwo am Wasser und im 60 min. Autofahrt-Dunstkreis von Hamburg“. Und sie hätte da 2 Anzeigen gefunden… das könne man sich doch mal ansehen.

Mann vertauscht EMailsignatur mit seiner Kollegin – mit weitreichenden Folgen

Neulich habe ich diesen Artikel über einen Transgender auf Investorensuche geschrieben. Man könnte meinen, das sei ja schon ein ziemlich extremer Fall der „Un-Gleichberechtigung“. Nun… einen konkreteren Vorher-Nachher-Vergleich kann ich mir nicht vorstellen – let´s face it.

Es geht auch einfacher (und diesen Test kann jedeR mal machen, vorausgesetzt man möchte die Konsequenzen wirklich tragen).

Ein Mann hat die EMail-Signatur mit seiner Kollegin vertauscht – aus Versehen. Plötzlich bemerkte er, wie ein Kunde herablassend und unhöflich reagierte, seine Fragen ignorierend. Beide arbeiten in einer Arbeitsvermittlung in den USA. Nachdem sie den Fehler bemerkten entschieden sie sich, das Experiment ein wenig fortzuspinnen. Martin erlebte eine grundsätzliche Änderung im Verhalten seine Kunden. Alles, was er vorschlug, wurde hinterfragt. Ein Kunde fragte plötzlich, ob „er“ Single sei.
Nicole hingegen erlebte eine äusserst produktive Woche.
Als das Experiment getwittert wird, melden sich weitere Nutzer mit ähnlichen Erfahrungen.

Der „Auskotz-Deal“, der auf der falschen Mailbox landet.

Viele aus meinem Freundeskreis kennen diese Geschichte schon, aber da sie so einige Lacher nach sich zieht und ich inzwischen „sowas von drüber weg“ bin, möchte ich sie euch nicht vorenthalten. Manchmal geht im Eifer des Gefechts eben so einiges in die Hose 😉

Future Me – ein Liebesbrief ans eigene Zukunfts-ICH

Neulich las ich über „futureme„, einem Service, der es uns ermöglicht, uns Briefe in die Zukunft zu schicken.

Aber es ist viel mehr als ein Service! Es ist ein ganz schönes Selbst-Reflexionstool! Und wie gut es tut, die zum Teil veröffentlichten Briefe anderer Menschen zu lesen, die scheinbar oft die gleichen Gedanken, Sorgen, Ängste und Zweifel treiben wie einen selbst. Man ist nicht allein…

So teuer ist es eine Frau zu sein – Transgender auf Investorensuche.

Nein, ich komme jetzt nicht um die Ecke und rechne euch vor, wie teuer unsere Periode ist (so wie es EDITION F neulich tat), nein, ich lamentiere nicht über die „Pink Steuer„, also die Tatsache, dass wir als Frau beim Frisör draufzahlen, Parfumflaschen teurer sind als das maskuline Pendant, Rasierzeugs u.v.m. Das ist alles schon böse genug. Es kommt noch dicker…

Was wir im Frühjahr so tragen!

Oh man ist datt kalt da draußen…. ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe keinen Bock mehr drauf. Diese Woche soll es ja sonniger und auch wärmer werden hier im Norden *seufz*.

Dennoch hab ich mich schon mal aufgemacht und mich nach neuen Outfits umgeguckt. Da bin ich nach längerer Zeit mal wieder bei Monki gelandet und durfte feststellen, dass die ein paar echt nette, gemütliche Sachen u.a. mit tollen grafischen Mustern reinbekommen haben. Als Ü40erin fühl ich mich in dem Laden manchmal ein bisschen unwohl… nicht, dass mir jemand das Gefühl gegeben hätte, ich glaube ich habe da einfach ein Problem mit meiner Wahrnehmung.
Jedenfalls hab ich dann 7 Teile online bestellt (gab sogar 10% als Neukundin bzw. für die Newsletter-Registrierung) und davon 4 behalten. Toll toll toll!!!

Busyness – wie „being bullshit busy“ uns vor dem wahren Handeln abhält.

Ich kann es gar nicht glauben, dass der erste Monat des neuen Jahres bereits rum ist. Schon sitzen wir im grauen Februar, nicht gerade mein Lieblingsmonat: der Neujahrsschwung ist weg und die Hoffnung auf Frühling weit entfernt. Wusstet ihr, dass der Februar statistisch gesehen der kälteste Monat ist? Und wir Nordlichter schaffen es nicht mal, uns diese trostlose Einerlei schön zu trinken, wie in manchem Regionen üblich 😉

Ja, wo ist er denn, der Neujahrsschwung? Kommen die Ziele schon wieder in Wanken? Immer öfter stelle ich fest, wie dieses „ich bin busy-Ding“ mich vor dem wahren Handeln abhält.

Die Dinge, die wir lieben … wo sind sie geblieben?

Zwei Menschen lernen sich kennen. Sie tauschen ihre Namen aus, schütteln Hände, reden kurz über das Wetter, vielleicht über das Essen, bei dem sie gerade sitzen oder über den Wein, den sie gerade trinken. Ein wenig erinnert mich die Situation an den Storyteller-Club, von dem ich letzte Woche berichtete… Unweigerlich folgt die Frage:“Und was machst du beruflich?“ Ein Austausch folgt, mehr oder weniger lang… bewusst oder unbewusst setzen wir die ersten „Stempel“, kategorisieren. Wir glauben, unser Gegenüber kennen zulernen. Keiner fragt „Und? Liebst du deinen Job?“ Grenzen wahren…