Wenn die Eltern alt werden.

Die Eltern werden alt – und nun?

Gestern war ich mit meiner Freundin Claudia im Elbwein und wir verfingen uns ein wenig weinseelig in tiefergehende Gespräche über unsere Ängste. Dabei stellten wir fest, dass wir derzeit gar nicht so sehr Angst um uns selbst haben (Tschakka, wir sind fast-jung und gesund und meistern die Zukunft schon irgendwie), als vielmehr um unsere Eltern. Über diese Brücke möchte wohl niemand gern gehen…

Sobanudeln à la Trendsahne

Konichi wa – Sobanudeln mit Huhn aus dem Wok.

Bei mir sind gerade japanische Wochen. Nur so, aus lauter Fernweh und aufgrund des ausbleibenden Sommerfeelings.
Passend dazu flatterte mir der Edited Newsletter ins Körbchen und was sehe ich da? Konichi wa, japanische Style-Teile zum Verlieben! Schaut mal hier.

Heute aber gibt es ein schnelles Rezept mit Sobanudeln (Buchweizennudeln).

Trendsahne - aus jeder weiblichen Besetzung einer Führungsposition entsteht eine Schlagzeile

Aus jeder weiblichen Besetzung einer Führungsposition entsteht eine Schlagzeile!

Geht das nur mir so?

Ich muss mir jetzt mal Luft machen. Ich freue mich in der Tat sehr, dass die Genderdiskussion inzwischen auch Fachzeitschriften und Tageszeitungen erreicht hat. Und sich in den sozialen Medien verbreitet. Schön. Nur wird das, was 2016 das normalste von der Welt sein sollte – nämlich die Besetzung von Führungspositionen durch Frauen-, derart medial ausgeschlachtet, dass ich langsam genervt bin.

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Kulinarisches aus Japan – kleiner Ausflug gefällig?

Ihr lieben, ich habe so ein Fernweh. Sobald ich rausschaue in den Nieselregen wird das ja nur noch schlimmer – und kein Urlaub in Sicht. Was tun? Ich kramte mal wieder meine Japanfotos raus und kam ins träumen. Und erinnerte mich an das wunderbare Essen dort in diesem schönen Land. Dann hab ich mir mal schwups ein japanisches Kochbuch bestellt und zwar von Laure Kié „Japanische Küche“.

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Thaisalat mit Hühnchen, Mango und Erdnüssen – der perfekte Sommersalat.

Oh so jummi! Wisst ihr noch nicht, was es heute Abend gibt? Probiert diesen einfachen Thaisalat.

Du brauchst (2 Personen):

  • ca. 200 g Bio-Hühnchenbrust
  • eine Mango und/oder Papaya
  • eine gute handvolle Nüsse: Erdnüsse und/oder Cashews
  • einen kleinen Romanasalat
  • eine halbe Bio-Salatgurke
  • wer mag ein paar Cocktailtomaten
  • Für das Dressing: Asia Sesamöl

Die Nüsse einrösten und zur Seite legen. Wenn sie abgekühlt sind, klein hacken. Die Hühnchenbrust braten, würzen und in Streifen schneiden.
Den Romanasalat waschen und fein zupfen. Die Salatgurke raspeln. Mango und/oder Papaya in Würfel schneiden. Das Gemüse auf dem Teller anrichten, die Hühnchenbrust darüber und mit den Nüssen und Cocktailtomaten drapieren. Als Dressing habe ich wirklich nur ein wenig von dem Sesam Öl genommen (es ist sehr intensiv), Pfeffer und Salz – fertig!!

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LUSH Haarseife – meine Erfahrung.

Ich wollte euch ja ein update geben bzgl. der Haarseife. Im Rahmen meines Versuchs, Plasik mehr und mehr aus meinem Leben zu verbannen, bin ich bei Lush gelandet.
Aaaalso ich bin nochmal zu Lush hin und meinte, dass ich gelesen habe, dass die Arganöl Haarseife doch eher für helles Haar sei und ob diese denn auch für meine dunkel gefärbten Haare gut sei? Die Verkäuferin versicherte mir, dass es kein Problem ist und dass diese Sorte angesichts der Tatsache, dass ich färbe, einfach pflegender sei als andere. Übrigens nimmt Lush auch gebrauchte Produkte zurück, wenn man nicht klar kommt.

Müll

Wieviel Plastik brauche ich in meinem Leben – die Bewußtmachungsphase.

Zur Zeit denke ich viel darüber nach, wieviel Plastik ich eigentlich in meinem Leben brauche. Wie bin ich darauf gekommen?

Es fing damit an, dass es mich nervte, meine gefärbten Haare dabei zu beobachten, dass die Farbe nach jedem Waschen blasser wurde. Ich entschied, weniger häufig zu waschen und mit einem milderem Shampoo. Parallel dazu tauchten immer mehr Artikel im Netz auf zu schädlichen Inhaltsstoffen in Shampoos (war mir zwar bekannt, hatte ich aber verdrängt). Ich stelle fest: Aha, seltener Haarewaschen tut meinen Haaren gut und – nach einer Gewöhnungsphase – sehen meine Haare prächtig aus! Je weniger Stylingprodukte ich nehme,  desto länger bleiben sie frisch. Ein Spritzer Haarspray in den Ansatz,  ein bisschen Stylingcreme oder Öl in die Längen.
Nach und nach kam ich also auf den „weniger ist mehr“ Trip und las mich auch durch diverse Blog (z.b. „Leben ohne Plastik„), ging meine Gewohnheiten für mich durch. Was muss wirklich in Plastik daherkommen? Wo gibt es Alternativen? Wie kann ich Chemie weiterhin in meinem Leben reduzieren?

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Homemade Granola – mit Honig und Rosmarin #nosugar

Seit fast einem Jahr versuche ich Industriezucker zu vermeiden. Gar nicht so einfach – überall ist das Zeug drin (auch wo man es zunächst nicht vermutet), alles wird damit angereichert. Ich schaffe es nicht, diesen konsequent zu vermeiden, habe aber meinen (Industrie-) Zuckerkonsum um etwa 80% reduziert. Und naja, die Dosis macht das Gift und ich esse ja auch so gern Eis zum Beispiel … also ganz so alles kann ich mir nicht verkneifen.

Ich halte Zucker für extrem ungesund. Studien dazu gibt es inzwischen reichlich, eine hab ich mal verlinkt. Daneben macht Zucker natürlich dick und auch: schlapp!
Noch nicht gemerkt? Ha… das merkt man auch erst, wenn man den mal weglässt. Natürlich hilft er erst mal gegen das Mittagstief. Aber nach kurzer Zeit ist der Effekt verpufft.

Und mir fehlt so gar nix. Im Gegenteil: inzwischen ist mit alles zu süss … leg mir ein Snickers hin: nein danke! Ehrlich, man kann es sich abgewöhnen! Meine Freundin macht gerade diese Body Change Diät, bei der Zucker ja auch komplett verboten ist, neulich meinte sie zu mir „sogar Möhren sind mir schon zu süss“, ha ha!

Mein Frühstück besteht ja meist aus Sojaghurt und Obst (Alpro hat es endlich verstanden!! Die bieten ungesüßten Joghurt an, wusstet ihr das?). Und dazu liebe ich Müslicrunch (auch genannt Granola) als Topping, aber auch, um länger satt zu bleiben. Bisher habe ich immer das Dinkel-Hafer-Crunch von Alnatura gewählt, weil das mit Reissirup gesüsst ist, aber nun habe ich eine wahrhaft schmackhafte Variante selbst gemacht *stolz*: mit Rosmarin, einem Hauch von Pfeffer und Salz … oh man, ich leg mich rein!!!

Das Rezept ist angelehnt an eins von „eatsmarter“, aber abgewandelt.

Du brauchst (für ca. 600 g Granola):

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Warum Perfektionismus Stillstand bedeutet.

Zur Zeit schwirren ja vielerlei Artikel zum Thema „Selbstoptimierung“ durch das Netz. Eine Art Gegenbewegung kann ich auch schon entdecken. Jetzt heißt es schon „Schlafen ist das neue Gold“ und so. Moment… warum eigentlich immer diese Extreme?! Ich muss mich doch nicht gleich schlafen legen, nur weil ich weniger Perfektionismus will.
Wo kommt er eigentlich her, dieser Gedanke, alles besonders gut machen zu müssen, alles besonders intensiv zu betreiben und dabei noch möglichst gut auszusehen? Welches Ziel verfolgen wir damit, einen besseren Klon unseres Selbst zu erschaffen? Und was heißt eigentlich besser? Wen müssen wir übertrumpfen, die Nachbarin mit ihrer tollen Figur (die jeden morgen um 6h dafür eine Stunde laufen geht)? Den Kollegen, der ständig Lob vom Chef kassiert (dafür reichlich Überstunden schrubbt)? Oder, noch schlimmer: uns selbst? Die Alsterrunde wieder 3 Minuten schneller geschafft – yeah.

Die Essenz aus all diesen Überlegungen ist Produktivität. Schneller, höher, weiter. Es geht vielfach um Quantität, da diese besser messbar und somit vergleichbar ist.
Aber ist das auch besser? Wir vergessen dabei häufig, dass  das „wie“ entscheidend ist. Ich schmunzel immer über die Frage „Was ist der Sinn des Lebens?“ „Wie….“ müsste es doch heißen. Wie sollte es sich anfühlen.

Was mir am Perfektionismus neben all dieser Anstrengung am meisten mißfällt?
Es ist das Ende der persönlichen Weiterentwicklung. Mehr geht nicht. Optimum. Stillstand. Eine Persönlichkeit, die sich nicht mehr entwickelt, ist aus meiner Sicht allerdings einfach nur langweilig.

Na klar. Nun kann man sich ja einen neuen Bereich aussuchen, an dem man Rumoptimieren kann. Ich leg mich mal in der Zwischenzeit ganz unproduktiv hin ;-).

Ich persönlich habe für mich festgestellt, dass 80% auch gut sind. Ich bin nicht nur entspannter, mein Leben erhält dadurch auch einfach mehr Vielfalt, weil ich „überall ein bisschen was“ machen kann.

Übrigens wähle ich meine Bilder ja nicht zufällig aus… bei Perfektionismus musste ich an meine Japanreise denken und unter anderem an den Shinkansen 😉 Die Japaner leben Selbstoptimierung und Perfektionismus ja sehr intensiv.

 

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Kuschelschal @vonHaase.

Das mit dem Sommer ist ja so eine Sache. Der läßt ganz schön auf sich warten. Aber ich hab mir ja mal wieder einen Schal gekauft. Naja, schon eher eine Art Poncho. Ein Riesenschal 🙂 Gesehen hatte ich den schon vor Monaten auf dem Instagram Account bei vonHaase. Das ist eine kleine, sehr feine Concept Boutique im Lehmweg 47 (mit einer sehr freundlichen und kreativen Inhaberin). Naja und endlich hab ich es mal wieder geschafft reinzuschauen. Und der Schal in der Farbgebung war noch da! Gleich mal umgebunden… und noch zwei weitere Tragevarianten gezeigt bekommen.

Der Schal ist aus 100 % Merinowolle von glücklichen neuseeländischen Schafen. Das Muster hat eine Designerin aus Kopenhagen entworfen. Ich habe dort noch einige weitere hübsche Varianten in Blau und Türkistönen gesehen 🙂

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Tragevariante 1 mit Gürtel. Ich persönlich finde mich etwas zu klein für diese Variante. Hier geht es zu weiteren Tragevarianten: