Intervallfasten mittendrin – und ein Rote-Beete-Birnencarpaccio Rezept.

Wie läuft denn nun das Intervallfasten bei mir?

Äääääh ja. Ich gebe zu: das habe ich mir einfacher vorgestellt. (Das Rezept folgt am Ende des Beitrags)

LISSABON -there is a crack in everything…

… that´s how the light gets in! (Leonard Cohen).

Über das lange Oktober-Wochenende war ich in Lissabon. Und ich bin schwer verliebt in diese charmante Stadt. Eine Stadt voller Gegensätze. Nicht nur aufgrund der vielen Hügel und Höhenunterschiede geht es auf und ab, auch emotional wird es nicht langweilig: morbide, nahezu ruinenartige Häuser stehen neben bunten, gepflegt gekachelten Stadtvillen. Sonnendurchflutete Gassen werden teilweise von langen, tiefen Schatten verdunkelt, die Schutz vor der Mittagshitze spenden. Traditionsreiche, alteingesessene Restaurants und Läden konkurrieren mit Burgerketten, Zara, H&M und co.

Warum immer auf´s Ganze gehen? Ich probiere Intervallfasten.

Mein Thema in diesem Herbst ist immer noch das „Loslassen“.
Ballast abwerfen, auf der Suche nach „Wesentlichem“, mit dem Ziel, Veränderungen einzuleiten. Nachdem ich im Außen über die Magic Cleaning Methode schon eine ganze Menge in Ordnung gebracht habe, geht es jetzt an mein Inneres, denn das Außen und das Innen sind eng miteinander verbunden.

Magic cleaning – alles muss raus. Fast alles.

Nun aber das versprochene update und meine Fortschritte zu „Magic Cleaning„.

Ich möchte Ballast loswerden, denn ich möchte mich zukünftig auf für mich Wesentliches konzentrieren.
Und so vieles in meiner Wohnung und besonders in meinem Kleiderschrank hat keinen Bezug mehr zu mir. Blusen mit Stickerei, sowas hab ich mal getragen? Ja, aber jetzt bin ich puristischer unterwegs. Kunstleder-Minirock? Sah klasse aus… aber inzwischen ziehe ich fließende Stoffe vor. Berge von Tupperwaren? Weder habe ich 3 Kinder zu versorgen und muss Essensberge einfrieren, noch schmeckt mir Aufgetautes besonders gut. CD-Sammlung? Ich streame oder höre mp3s…. ok ein paar Lieblinge bleiben natürlich. Oh weh, wo fange ich an?

Der Heidschnuckenweg- Pure Meditation.

Eigentlich wollte ich heute über die Fortschritte meines Ausmistens nach Marie Kondo´s Systematik in „Magic Cleaning“ berichten, aber das gute Wetter hat uns im postiven Sinne einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Wir sind also ein Stück des Heidschnuckenwegs abgewandert.

Der Herbst kommt auf leisen Sohlen – und krempelt alles um.

Spürt ihr es auch?
Ein paar wunderschöne Sommertage haben wir gerade hinter uns, ein paar kommen noch, aber es lässt sich nicht ignorieren: Es ist kalt abends, die ersten Blätter fallen und es wird schon früher dunkel. Die ersten Anzeichen des Herbst sind da. Für mich ist der Spätsommer und Herbstbeginn die schönste Jahreszeit: Noch aufgeladen von den hitzigen Tagen, den verrückten Kurztrips (schon mal in den Neustädter See, nur eine Autofahrtstunde von Hamburg entfernt, gesprungen?), den langen Nächten und Grillfesten beginnt nun eine Zeit des Rückzugs und der Reflexion. Der Herbst ist für mich ein Fest der Sinne: ein Überschuss an Farben, Gerüchen und Genüssen aus der frischen Ernte.

Kulinarisches aus Japan – kleiner Ausflug gefällig?

Ihr lieben, ich habe so ein Fernweh. Sobald ich rausschaue in den Nieselregen wird das ja nur noch schlimmer – und kein Urlaub in Sicht. Was tun? Ich kramte mal wieder meine Japanfotos raus und kam ins träumen. Und erinnerte mich an das wunderbare Essen dort in diesem schönen Land. Dann hab ich mir mal schwups ein japanisches Kochbuch bestellt und zwar von Laure Kié „Japanische Küche“.

LUSH Haarseife – meine Erfahrung.

Ich wollte euch ja ein update geben bzgl. der Haarseife. Im Rahmen meines Versuchs, Plasik mehr und mehr aus meinem Leben zu verbannen, bin ich bei Lush gelandet.
Aaaalso ich bin nochmal zu Lush hin und meinte, dass ich gelesen habe, dass die Arganöl Haarseife doch eher für helles Haar sei und ob diese denn auch für meine dunkel gefärbten Haare gut sei? Die Verkäuferin versicherte mir, dass es kein Problem ist und dass diese Sorte angesichts der Tatsache, dass ich färbe, einfach pflegender sei als andere. Übrigens nimmt Lush auch gebrauchte Produkte zurück, wenn man nicht klar kommt.

Wieviel Plastik brauche ich in meinem Leben – die Bewußtmachungsphase.

Zur Zeit denke ich viel darüber nach, wieviel Plastik ich eigentlich in meinem Leben brauche. Wie bin ich darauf gekommen?

Es fing damit an, dass es mich nervte, meine gefärbten Haare dabei zu beobachten, dass die Farbe nach jedem Waschen blasser wurde. Ich entschied, weniger häufig zu waschen und mit einem milderem Shampoo. Parallel dazu tauchten immer mehr Artikel im Netz auf zu schädlichen Inhaltsstoffen in Shampoos (war mir zwar bekannt, hatte ich aber verdrängt). Ich stelle fest: Aha, seltener Haarewaschen tut meinen Haaren gut und – nach einer Gewöhnungsphase – sehen meine Haare prächtig aus! Je weniger Stylingprodukte ich nehme,  desto länger bleiben sie frisch. Ein Spritzer Haarspray in den Ansatz,  ein bisschen Stylingcreme oder Öl in die Längen.
Nach und nach kam ich also auf den „weniger ist mehr“ Trip und las mich auch durch diverse Blog (z.b. „Leben ohne Plastik„), ging meine Gewohnheiten für mich durch. Was muss wirklich in Plastik daherkommen? Wo gibt es Alternativen? Wie kann ich Chemie weiterhin in meinem Leben reduzieren?

Homemade Granola – mit Honig und Rosmarin #nosugar

Seit fast einem Jahr versuche ich Industriezucker zu vermeiden. Gar nicht so einfach – überall ist das Zeug drin (auch wo man es zunächst nicht vermutet), alles wird damit angereichert. Ich schaffe es nicht, diesen konsequent zu vermeiden, habe aber meinen (Industrie-) Zuckerkonsum um etwa 80% reduziert. Und naja, die Dosis macht das Gift und ich esse ja auch so gern Eis zum Beispiel … also ganz so alles kann ich mir nicht verkneifen.

Ich halte Zucker für extrem ungesund. Studien dazu gibt es inzwischen reichlich, eine hab ich mal verlinkt. Daneben macht Zucker natürlich dick und auch: schlapp!
Noch nicht gemerkt? Ha… das merkt man auch erst, wenn man den mal weglässt. Natürlich hilft er erst mal gegen das Mittagstief. Aber nach kurzer Zeit ist der Effekt verpufft.

Und mir fehlt so gar nix. Im Gegenteil: inzwischen ist mit alles zu süss … leg mir ein Snickers hin: nein danke! Ehrlich, man kann es sich abgewöhnen! Meine Freundin macht gerade diese Body Change Diät, bei der Zucker ja auch komplett verboten ist, neulich meinte sie zu mir „sogar Möhren sind mir schon zu süss“, ha ha!

Mein Frühstück besteht ja meist aus Sojaghurt und Obst (Alpro hat es endlich verstanden!! Die bieten ungesüßten Joghurt an, wusstet ihr das?). Und dazu liebe ich Müslicrunch (auch genannt Granola) als Topping, aber auch, um länger satt zu bleiben. Bisher habe ich immer das Dinkel-Hafer-Crunch von Alnatura gewählt, weil das mit Reissirup gesüsst ist, aber nun habe ich eine wahrhaft schmackhafte Variante selbst gemacht *stolz*: mit Rosmarin, einem Hauch von Pfeffer und Salz … oh man, ich leg mich rein!!!

Das Rezept ist angelehnt an eins von „eatsmarter“, aber abgewandelt.

Du brauchst (für ca. 600 g Granola):