„Der Kuchen muss in den Ofen“ – was hält uns vom Handeln ab?

Vor Kurzem bin ich über die „Check Story“ von Jim Carrey gestolpert. Er war gerade nach Hollywood gegangen und war komplett unbekannt. Er ist von Studio zu Studio gefahren und hat immer wieder visualisiert und manifestiert, dass er eines Tages aus einem dieser Studios kommt, weil er dort engagiert ist. Daraufhin hat er sich einen Blanko-Check „vom Universum“ über 10 Mio. Dollar ausgestellt. Wir wissen, was daraus geworden ist.

Wie ich einem Machtmenschen begegnete

Es gibt Begegnungen im Leben, die wirken noch lange nach. Heute hatte ich eine solche Begegnung. Ich bin einem Machtmenschen begegnet. Durchaus gespannt auf diesen Menschen, der kein Unbekannter in unserer Branche ist, sehr erfolgreich ebenso (wenn man der allgemeingültigen Definition von Erfolgt nachkommt) zog ich los.

Und wieder weniger Plastik im Bad … let´s go #parisagreement.

Ach ihr lieben, das hat mich ganz schön niedergeschmettert: der USA-Ausstieg aus dem Klimaabkommen.
Als ich in New York war, habe ich mit meiner Freundin noch über meine Bemühen gesprochen, grün und nachhaltig zu leben.
Über jede Plastiktüte machen wir uns hier Gedanken, während wir in NY beschmunzelt wurden, als wir unsere Einkäuft in die Tasche stopften. Über jedes Kosmetikteil, das ich benutze, denke ich nach – brauche ich das (in dieser Verpackung) wirklich?! Zum Teil  gehe ich in drei verschiedene Supermärkte, um meinen Kram (auch noch einigermaßen preisgünstig) zu bekommen…. zum Glück wird es dank Läden wie Bio.lose immer einfacher, unverpackt zu leben, aber bequemer ist immernoch die „ALL IN“ Supermarktvariante: einfach alles rein da, egal, ob das Obst/Gemüse verpackt ist, scheiß drauf, ob das Duschgel im PET-Pack daher kommt. Zu meiner Freundin sagte ich also noch „ich mache das, weil ich versuche, einen möglichst grünen Fußabdruck zu hinterlassen. Aber wenn Länder wie die USA oder China nicht mitziehen, ist das ein Tropfen auf den heißen Stein“. Und nun ist es passiert.

New York, New York!

Ihr lieben, ich habe so lange nichts von mir hören lassen. Ich war mit meinem neuen Projekt www.creativityhacks.de so beschäftigt. Schaut es euch gern mal an, wenn ihr in der Marketing- oder Werbebranche arbeitet, ist das sicher interessant!

Was aber was sonst noch los? NEW YORK war los, jawohl, ich war mal wieder eine Woche in einer meiner Lieblingsstädte und es war großartig!

Ich picke mal meine 5 Highlights heraus:

  1. Die Highline, eine ehemalige Bahnstrecke, die begrünt wurde. Nicht mehr und nicht weniger, aber die Umsetzung ist einfach total gut gelungen, zumal man ein wenig oberhalb der Straßen läuft. Jetlagbedingt waren wir in den ersten Tagen jedes Mal sehr früh wach und so waren wir dort an einem menschenleeren Sonntag Morgen. Ich denke, die Bilder sprechen für sich. Zwei Stunden sollte man einplanen. Der Aufgang ist in der Gansevoort Street.


Wer sich für Kunst interessiert, findet im angrenzenden Meatpacking District zahlreiche Galerien und das recht neue Whitney´s Museum für moderne Kunst. Von letzterem waren wir allerdings enttäuscht – zu abstrakt aus meiner Sicht, zu weit weg von Menschen.

TIPP: Auch bei Sonnenuntergang soll es traumhaft sein, da die Highline nach Westen gelegen ist.

 

  1. Das magische Dreieck: SoHo, Chinatown und Little Italy. Das ist einfach meine Lieblingsecke. In SoHo wimmelt es nur so vor Designerlädchen. Nicht immer preiswert, aber hin und wieder gibt es Pop-up Stores mit Salesartikeln. Daneben gibt es einige tolle Restaurants. In Little Italy kann man hervorragenden italienischen Kaffee genießen, Eiscreme natürlich, Kuchen und Pizza/Pasta. Empfohlen sei hier Eileens Cheese Cake, meine Freundin hat sich schier reingelegt.
    Gleich ums Eck ist eine Mini-Pizzeria „Champion Pizza“ mit preiswerten und sehr sehr guten Pizza-Slices.



    Chinatown? Einfach nur ein chaotisches Gewusel. Gegessen haben wir dort nicht, aber einem Tipp zur Folge soll es dort sehr gute Vietnamesen geben. Ich mag vor allem dieses bunte Treiben. Allerlei Kitsch lässt sich auch kaufen, interessant sind die Apotheken mit ihren teilweise sehr unkonventionellen Heilmittelchen.



  2. Rooftop Bars: mein Favorit ist die Rooftop Bar im „The Standard“ – sehr edel. Haben wir dieses Mal aber nicht geschafft, so waren wir in einer Rooftop Bar an der 5th Avenue, die auch nett war. Besonders positiv überraschend war das Fingerfood, daneben sind die Drinks zur Happy Hour erschwinglich. Auch auf dem One World Observatory gibt es eine Bar und es wird ein eigenes Weinlabel ausgeschenkt. Der Wein schmeckte mir zwar, allerdings sind die Preise wahrlich überzogen. Als TIPP haben wir noch die Presslounge erhalten, diese ist in Hell´s Kitschen gelegen. Leider standen wir aufgrund einer geschlossenen Gesellschaft vor verschlossener Tür.



    Blick vom One World Observatory – leider alles verglast und das Glas ist nicht entspiegelt, zum Fotografieren also sehr ungünstig. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich wieder auf das Empire State gehen, da hat man einen unverglasten Blick.

 

  1. Die Brooklyn Bridge: wir haben eine 3-stündige Radtour gebucht, welche in der Nähe von Chinatown startete, über die Brooklyn-Bridge durch die Brooklyn Hights führte, über Dumbo weiter entlang des East Rivers, weiter über die Wall Street bis in den Battery Park. Die Tour war mein absolutes Highlight, nicht nur, dass diese gut ausgewählt war, es ist immer wieder interessant, was Touri-Guides zu erzählen haben. Man erfährt einfach nochmal Dinge, die in keinem Touri-Führer stehen und hat die Möglichkeit konkret Dinge nachzufragen. Als wir über die Brooklyn Bridge geradelt sind war ich sehr ergriffen. Eine Freundin von mir meinte, dass die Brücke ganz früh morgens einen besonderen Charme hat.









  1. Central Park: Ein Park ist ein Park ist ein Park. Der Central Park ist eine Parkanlage wie fast jede andere. Wenn ich ehrlich bin: Planten und Bloomen ist schöner. Aber den Central Park macht etwas anderes aus, nämlich seine Atmosphäre: Musiker, Kleinkunst, Improtheater, Rapper – und das meistens auf sehr hohem Niveau. Wir hatten die letzten Tage 30 Grad in NYC und ich wusste schon gar nicht mehr, wo ich mich „hinschleppen“ sollte. Meine Reisebegleitung hatte so gar keinen Bock auf die Grünfläche und so zuckelte ich mit Wasser und einem Salat bewaffnet los und schlenderte durch die Anlage. Was den Tag aber perfekt machte war ein stand mit Kunst – wahnsinnig tolle Gemälde junger Künstler aus der Gegend und einer sehr netten Verkäuferin, mit der ich mich über eine Stunde über Künstler in NYC unterhielt. Sie vertritt die Galerie Artfactorynewyork.



Ich hätte den ganzen Stand leer kaufen können, entschied mich aber für ein Gemälde, welches mich durch sein Motiv und den Ausdruck der Farben am meisten ansprach. Ich bin so froh, dass dieses Bild mich gefunden hat. Was für eine Erinnerung an einen nahezu perfekten Urlaub!

 

 

 

Öko ist das neue Black – kleine Taten, große Nachhaltigkeit.

Ich versuche ja bereits seit einer Weile, den Plastikanteil in meinem Leben und in meinem Haushalt zu reduzieren. Mal ist es einfach, mal ist es kompliziert, aber ich nähere mich zäh und zäher der Reduktion. Seife im Stück statt aus dem Dispenser, Duschgel aus Nachfüllpack, Bodyöl aus der Glasflasche statt Lotion aus der Plastikflasche, Putzmittel aus Natron und Zitronensäure (beides aus dem Karton) etc. Ganz toll hilft mir auch Lush dabei und ganz besonders klasse finde ich das BIG Shampoo! Ich bin EIN JAHR damit hingekommen… ein Jahr.

Frauen und Autos – so teuer ist es mal wieder eine Frau zu sein.

Mein treuer Begleiter und Held, ein 12 Jahre alter Peugeot 206 cc, den ich 9 Jahre gefahren bin, hat mich im Stich gelassen. Von heute auf morgen. Keine Kraft mehr auf der Autobahn. Und das inmitten einer Beauftragung, in der ich wirklich auf einen Wagen angewiesen bin.

Die Werkstatt diagnostizierte mir den Turbolader, Kostenvoranschlag 1.700 €. Erst war ich traurig, dann wütend. „Soviel ist der Wagen ja nicht mehr wert“, schimpfte ich. Was hatte ich nicht alles schon reingesteckt in die Möhre…..Zahnriemen letztes Jahr, Bremsen, Wasserpumpe. Es reicht. Trennen tut weh, aber da mussten wir durch.

So habe ich den Wagen geputzt, poliert, fotografiert und auf diversen Portalen eingestellt.

Stadt, Land, Flucht? – Zwei City-Chicks kaufen ihr Häuschen „Lillesol“.

Wir zählen die Tage bis zum Sommer. Und das hat einen ganz besonderen Grund: wir haben ein kleines kleines Häuschen am See gekauft.

Im Sommer letzten Jahres kam meine Freundin mal wieder mit einer verrückten Idee um die Ecke. Sie suche ja schon länger nach einem kleinen Gartenhäuschen, einem Bungalow oder einer Hütte „irgendwo am Wasser und im 60 min. Autofahrt-Dunstkreis von Hamburg“. Und sie hätte da 2 Anzeigen gefunden… das könne man sich doch mal ansehen.

Mann vertauscht EMailsignatur mit seiner Kollegin – mit weitreichenden Folgen

Neulich habe ich diesen Artikel über einen Transgender auf Investorensuche geschrieben. Man könnte meinen, das sei ja schon ein ziemlich extremer Fall der „Un-Gleichberechtigung“. Nun… einen konkreteren Vorher-Nachher-Vergleich kann ich mir nicht vorstellen – let´s face it.

Es geht auch einfacher (und diesen Test kann jedeR mal machen, vorausgesetzt man möchte die Konsequenzen wirklich tragen).

Ein Mann hat die EMail-Signatur mit seiner Kollegin vertauscht – aus Versehen. Plötzlich bemerkte er, wie ein Kunde herablassend und unhöflich reagierte, seine Fragen ignorierend. Beide arbeiten in einer Arbeitsvermittlung in den USA. Nachdem sie den Fehler bemerkten entschieden sie sich, das Experiment ein wenig fortzuspinnen. Martin erlebte eine grundsätzliche Änderung im Verhalten seine Kunden. Alles, was er vorschlug, wurde hinterfragt. Ein Kunde fragte plötzlich, ob „er“ Single sei.
Nicole hingegen erlebte eine äusserst produktive Woche.
Als das Experiment getwittert wird, melden sich weitere Nutzer mit ähnlichen Erfahrungen.

Der „Auskotz-Deal“, der auf der falschen Mailbox landet.

Viele aus meinem Freundeskreis kennen diese Geschichte schon, aber da sie so einige Lacher nach sich zieht und ich inzwischen „sowas von drüber weg“ bin, möchte ich sie euch nicht vorenthalten. Manchmal geht im Eifer des Gefechts eben so einiges in die Hose 😉

Future Me – ein Liebesbrief ans eigene Zukunfts-ICH

Neulich las ich über „futureme„, einem Service, der es uns ermöglicht, uns Briefe in die Zukunft zu schicken.

Aber es ist viel mehr als ein Service! Es ist ein ganz schönes Selbst-Reflexionstool! Und wie gut es tut, die zum Teil veröffentlichten Briefe anderer Menschen zu lesen, die scheinbar oft die gleichen Gedanken, Sorgen, Ängste und Zweifel treiben wie einen selbst. Man ist nicht allein…