Thaisalat mit Hühnchen, Mango und Erdnüssen – der perfekte Sommersalat.

Oh so jummi! Wisst ihr noch nicht, was es heute Abend gibt? Probiert diesen einfachen Thaisalat.

Du brauchst (2 Personen):

  • ca. 200 g Bio-Hühnchenbrust
  • eine Mango und/oder Papaya
  • eine gute handvolle Nüsse: Erdnüsse und/oder Cashews
  • einen kleinen Romanasalat
  • eine halbe Bio-Salatgurke
  • wer mag ein paar Cocktailtomaten
  • Für das Dressing: Asia Sesamöl

Die Nüsse einrösten und zur Seite legen. Wenn sie abgekühlt sind, klein hacken. Die Hühnchenbrust braten, würzen und in Streifen schneiden.
Den Romanasalat waschen und fein zupfen. Die Salatgurke raspeln. Mango und/oder Papaya in Würfel schneiden. Das Gemüse auf dem Teller anrichten, die Hühnchenbrust darüber und mit den Nüssen und Cocktailtomaten drapieren. Als Dressing habe ich wirklich nur ein wenig von dem Sesam Öl genommen (es ist sehr intensiv), Pfeffer und Salz – fertig!!

Wieviel Plastik brauche ich in meinem Leben – die Bewußtmachungsphase.

Zur Zeit denke ich viel darüber nach, wieviel Plastik ich eigentlich in meinem Leben brauche. Wie bin ich darauf gekommen?

Es fing damit an, dass es mich nervte, meine gefärbten Haare dabei zu beobachten, dass die Farbe nach jedem Waschen blasser wurde. Ich entschied, weniger häufig zu waschen und mit einem milderem Shampoo. Parallel dazu tauchten immer mehr Artikel im Netz auf zu schädlichen Inhaltsstoffen in Shampoos (war mir zwar bekannt, hatte ich aber verdrängt). Ich stelle fest: Aha, seltener Haarewaschen tut meinen Haaren gut und – nach einer Gewöhnungsphase – sehen meine Haare prächtig aus! Je weniger Stylingprodukte ich nehme,  desto länger bleiben sie frisch. Ein Spritzer Haarspray in den Ansatz,  ein bisschen Stylingcreme oder Öl in die Längen.
Nach und nach kam ich also auf den „weniger ist mehr“ Trip und las mich auch durch diverse Blog (z.b. „Leben ohne Plastik„), ging meine Gewohnheiten für mich durch. Was muss wirklich in Plastik daherkommen? Wo gibt es Alternativen? Wie kann ich Chemie weiterhin in meinem Leben reduzieren?

Warum Perfektionismus Stillstand bedeutet.

Zur Zeit schwirren ja vielerlei Artikel zum Thema „Selbstoptimierung“ durch das Netz. Eine Art Gegenbewegung kann ich auch schon entdecken. Jetzt heißt es schon „Schlafen ist das neue Gold“ und so. Moment… warum eigentlich immer diese Extreme?! Ich muss mich doch nicht gleich schlafen legen, nur weil ich weniger Perfektionismus will.
Wo kommt er eigentlich her, dieser Gedanke, alles besonders gut machen zu müssen, alles besonders intensiv zu betreiben und dabei noch möglichst gut auszusehen? Welches Ziel verfolgen wir damit, einen besseren Klon unseres Selbst zu erschaffen? Und was heißt eigentlich besser? Wen müssen wir übertrumpfen, die Nachbarin mit ihrer tollen Figur (die jeden morgen um 6h dafür eine Stunde laufen geht)? Den Kollegen, der ständig Lob vom Chef kassiert (dafür reichlich Überstunden schrubbt)? Oder, noch schlimmer: uns selbst? Die Alsterrunde wieder 3 Minuten schneller geschafft – yeah.

Die Essenz aus all diesen Überlegungen ist Produktivität. Schneller, höher, weiter. Es geht vielfach um Quantität, da diese besser messbar und somit vergleichbar ist.
Aber ist das auch besser? Wir vergessen dabei häufig, dass  das „wie“ entscheidend ist. Ich schmunzel immer über die Frage „Was ist der Sinn des Lebens?“ „Wie….“ müsste es doch heißen. Wie sollte es sich anfühlen.

Was mir am Perfektionismus neben all dieser Anstrengung am meisten mißfällt?
Es ist das Ende der persönlichen Weiterentwicklung. Mehr geht nicht. Optimum. Stillstand. Eine Persönlichkeit, die sich nicht mehr entwickelt, ist aus meiner Sicht allerdings einfach nur langweilig.

Na klar. Nun kann man sich ja einen neuen Bereich aussuchen, an dem man Rumoptimieren kann. Ich leg mich mal in der Zwischenzeit ganz unproduktiv hin ;-).

Ich persönlich habe für mich festgestellt, dass 80% auch gut sind. Ich bin nicht nur entspannter, mein Leben erhält dadurch auch einfach mehr Vielfalt, weil ich „überall ein bisschen was“ machen kann.

Übrigens wähle ich meine Bilder ja nicht zufällig aus… bei Perfektionismus musste ich an meine Japanreise denken und unter anderem an den Shinkansen 😉 Die Japaner leben Selbstoptimierung und Perfektionismus ja sehr intensiv.

 

Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen – welche Sorgen?!

Ich glaube, man hört nie auf Kind zu sein.
Vor knapp 7 Jahren habe ich mich selbständig gemacht. Es läuft gut. So richtig Gedanken, wie es weitergeht oder wo der nächste Auftrag herkommt, musste ich mir bisher nicht machen. Es gab zwei Phasen, auf denen ich länger (länger als mir lieb war) auf einen nächsten Auftrag gewartet habe. Naja, das ist eben das Risiko und dafür legt man eben auch Geld zurück, um solche Phase überbrücken zu können. Für mich alles fein 🙂

Aber für meine Eltern manchmal irgendwie nicht. Aktuell läuft meine Beauftragung mal wieder aus. „Und was machen wir denn danach“?
Ähem – wer ist denn „wir“. Ist ja putzig. „Keine Ahnung, mal rumhorchen“, war meine Antwort. „Aha, naja… wir können dir da ja nicht helfen“. Nein, können sie nicht. Sie wissen ja nicht mal genau, was ich mache. Ich hab mir ja auch mein eigenes Betätigungsfeld geschaffen, da ich einen festen Job, in der Vielfältigkeit wie ich ihn gern hätte, nicht gefunden habe. „Und was machst du dann, wenn du nicht beauftragt bist?“ Auch so eine lustige Frage… ich habe noch nie ein Problem mit Freizeit gehabt. Dazu kommt mein Blog, meine Coachings, meine Wohnung bedarf einer Renovierung, ich werde Vorträge anbieten, auf Vorträge gehen, netzwerken, Fachliteratur lesen und… entspannen? 😉 Als Selbständige ist man immer beschäftigt, wenn man seinen Job ernst nimmt.

Neue Arbeitswelt quo vadis…..intrinsify.me

Die liebe Simone, die ich Anfang des Jahres auf einem Workshop (Create your year) kennengelernt habe, „schleppte“ mich nach Berlin in der Überzeugung, dass mir dieses „Wevent“ rund um die neue Arbeitswelt gefallen würde. Sie sollte Recht behalten.

Was ist denn nun aber ein Wevent…!? Als ich meinen ersten Post dazu absetzte, schrieb ich sogar Weevent… richtigerweise dachte ich, es sein ein Mix aus „We“ und „Event“ gemeint, später erfuhr ich, dass der Name Wevent aus einem Tippfehler resultiert, Hach, das nenn ich gelebte Fehlerkultur, wie herrlich 🙂

Die Gründer von intrinsify.me Prof. Lars Vollmer und Mark Poppenborg haben das Netzwerk gegründet. Es versteht sich als „Orientierungsgeber und Ausrüster für eine Neue Wirtschaft. Für erfolgreiche Unternehmen und happy working people.“

Ist das Kunst oder kann das weg – Entschuldigung, aber Kunst sollte kommunizieren!

Ich mag Kunst. Nicht jeden Tag, nicht jede Woche, aber dennoch regelmässig. Ich bin keine Kennerin, aber natürlich kann ich diverse Epochen, Style und Techniken unterscheiden. Besonders haben es mir die frühen Impressionisten angetan, aber auch Zeitgenössisches. Darunter Fotografie bzw. Fotokunst. Schon eine Weile lag ich Freundinnen in der Ohren „Ich möchte unbedingt noch die Ausstellung in den Deichtorhallen „Gute Aussichten, junge deutsche Fotografie“ sehen!“. Endlich waren wir heute dort. Die Spannung steigt. Rein da, trotz besten Wetters. Man drückte uns noch einen Prospekt in die Hand, welcher einen Abriss über die verschiedenen Preisträger und deren thematische Schwerpunkte gab. Ich wiederhole: einen Abriss (2-3 Zeiler!).

Neugierig stürzten wir uns rein.

Gehaltsverhandlung – macht euch über folgende Punkte Gedanken.

Mal ein bisschen was aus der Coaching-Ecke.

Soeben habe ich eine Coachee auf ihr anstehendes Validierungsgespräch vorbereitet (ja, voll 80er! Aber es gibt Unternehmen und gar Agenturen, die das noch machen! Ich kann ja in diesem Fall die Rahmenbedingungen nicht ändern, sondern nur das beste für meine Klientin rausholen 🙂 ).

Folgende allgemeingültige Punkte teile ich gern mit euch (auf MEHR klicken):

Alles wird gut – und wie du dafür sorgen kannst.

Alles wird gut, das sagt sich so leicht. Was aber, wenn sich dieses Gefühl einfach nicht einstellen will? Ich bin gerade in so einer Umbruchsituation. Ich möchte die Weichen neu stellen, kenne aber die Richtung noch nicht. Dabei habe ich schon diverse Brücken hinter mir abgebrochen, weil klar ist: etwas neues muss her.

Dinge, die ich mit 20 gern gewußt hätte.

Also ich habe kurz überlegt… .das ist ja hier ein Ü40 Blog. Meine Zielgruppe ist so alt wie ich. Soll ich da jetzt Salz in die Wunden streuen?! Ja, was hätte man nicht alles anders gemacht. Wenn man das gewußt hätte. Aber ihr seid ja alle schon groß und könnt das ab 🙂 Und teilt ihr eure Erfahrungen nicht auch gern mit Jüngeren?

  1. Der erste Job nach dem Studium ist ein Meilenstein. Alle denken, du willst das oder „sowas in der Art“ für den Rest deines Lebens machen. Es wird dich viel Kraft kosten, Personaler zu überzeugen, dass du nun lieber Nilpferdkot wegmachen möchtest, statt in der Marketingabteilung aufzusteigen.
  2. Wenn ich mal ein Pfund zu viel drauf hatte, bin ich am Wochenende mal ordentlich Abtanzen gegangen und es war wieder weg. DAS ÄNDERT SICH AB MITTE 30 UNWIDERRUFLICH!
  3. Du behälst dieses Pfund auf den Hüften und es kommen weitere hinzu. Du findest das aber gar nicht mehr schlimm. Du weißt ja jetzt, wie du dich geschickt kleidest.
  4. Du gibst für Alkohol viel, will sagen VIEL mehr Geld aus. Mit Anfang 20 habe ich noch Wein für a) 2 DM getrunken, heute bezahle ich b) das zehnfache, weil mir der Tag drauf ohne Kopfschmerzen wichtiger ist. Ach so: du trinkst auch nur noch ein Zehntel dessen, was du in deiner Jugend getrunken hast – deshalb gibst du nicht wirklich mehr Geld aus.
  5. Du schmeckst den Unterschied zwischen a) und b) und hättest a) nie nie niemals getrunken!
  6. Der Freundeskreis verändert sich. Ich erinnere mich an meine Freundin Tanja, die mal auf ein Foto von uns beiden zeigte und sagte „Ich habe Angst, mich irgendwann zu fragen, wer dieses Mädchen war“. Das wird passieren. Und es ist ok. (Ich habe sie seit 25 Jahren nicht mehr gesehen und würde sie nicht wiedererkennen. Die Erinnerung an eine schöne Zeit ist in meinem Herzen).
  7. Die Reisen, die du mit 20 nicht machst, wirst du auch mit 40 nicht machen. Punkt. (Also mach sie!!)
  8.  Communication is the key. Und bitte, BITTE liebe Ü40er, lasst uns hier ein wenig Old School bleiben. Es gibt Dinge, die lassen sich nicht in einer What´s App Gruppe klären. Ach so… What´s App gab es ja vor 20 Jahren noch gar nicht….
  9. Du wirst im Keller stehen und nicht mehr wissen, was du dort wolltest. Das ist gut gegen die Hüftpfunde (siehe Punkt 3.), du wirst nämlich noch ein paar Mal mehr in den Keller gehen.
  10. Alles halb so wild. Ärger im Job? Er ruft nicht zurück? Konto überzogen? Die Sonne geht auch am nächsten Tag wieder auf. Das wissen wir mit 20 auch schon, aber oft nehmen wir erst mit 40 den Unterschied zwischen schlimmen und wirklich schlimmen Dingen wahr.
  11. Es ist egal, ob dir jemand diese oder eine andere Liste an Punkten mit Anfang 20 präsentiert hätte oder nicht. Denn du hättest vieles eh nicht hören wollen oder geglaubt. Und das ist auch gut so. Denn die Ignoranz dieser Weisheiten hat dich zu dem Menschen gemacht, der du bist. Mit allen Höhen und Tiefen. Mit 40 fangen wir bewusst an zu akzeptieren,  wer wir sind. Ein wertvolles Gefühl.
    Wie sagt einer meiner Lieblingsautoren?

„Es ist gut, alles selber zu kosten, was man zu wissen nötig hat.“

Siddharta | Hermann Hesse

Der Bachelor – ist das noch lustig oder kann das weg?

Ich bin mal wieder sprachlos. Wir haben ja so eine „Mädelsabend-Gruppe“ auf WhatsApp, damit wir uns alle regelmässig sehen und so. Also das ist zumindest die Intention der Gruppe. Und dann lese ich es: er ist wieder da. Der Bachelor. Und damit die „Bachelor-Abende“ meiner Mädelsgruppe. Ich meine allein der Titel dieses Formats, den sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ein einfacher akademischer Titel. Ach moment neeee… das Englische Wort für Junggeselle ist gemeint. Naja, das qualifiziert den jungen Mann ja noch mehr – wofür eigentlich? Ist dieser Wortgebrauch noch zeitgemäß? Heutzutage spricht man doch von „Single“.