Neulich las ich über „futureme„, einem Service, der es uns ermöglicht, uns Briefe in die Zukunft zu schicken.

Aber es ist viel mehr als ein Service! Es ist ein ganz schönes Selbst-Reflexionstool! Und wie gut es tut, die zum Teil veröffentlichten Briefe anderer Menschen zu lesen, die scheinbar oft die gleichen Gedanken, Sorgen, Ängste und Zweifel treiben wie einen selbst. Man ist nicht allein…

Wer von euch kennt dieses Tool und hat es schon einmal ausprobiert?

Der Februar war nicht mein Monat, und um mich aus meiner Frustfalle zu ziehen, schrieb ich mir einen Brief in die Zukunft. Diejenige Gela, die hoffentlich gewisse Dinge schon überstanden hatte, Lösungswege kannte, meine derzeitige Ängste abgelegt hatte. Die Zukunft, die ich spürte, war glücklicher und leichter.

Ich schrieb und schrieb und schrieb, als gäbe es kein Halten mehr. Ich schrieb einer entspannten Gela, die zwei offene Ohren für all diese Thematiken hat. Die lächelnd da sitzt, weil sich alles bereits geklärt und in Nichts aufgelöst hatte… es war so befreiend.

Auf diesen Zustand wollte ich hinarbeiten – Jetzt, sofort, in der Gegenwart. Ich wußte nun, was das Ziel ist: diese entspannte Frau zu werden, die Ruhe in sich spürt, die alles souverän geregelt hat.

Ich durfte ein Datum wählen – wann sollte es soweit sein? 3,2,1…. klick: senden!

Zukunft, du darfst kommen, ich bin soweit!