Wir zählen die Tage bis zum Sommer. Und das hat einen ganz besonderen Grund: wir haben ein kleines kleines Häuschen am See gekauft.

Im Sommer letzten Jahres kam meine Freundin mal wieder mit einer verrückten Idee um die Ecke. Sie suche ja schon länger nach einem kleinen Gartenhäuschen, einem Bungalow oder einer Hütte „irgendwo am Wasser und im 60 min. Autofahrt-Dunstkreis von Hamburg“. Und sie hätte da 2 Anzeigen gefunden… das könne man sich doch mal ansehen.

Bei bestem Wetter brachen wir also in Richtung Neustadt-Glewe auf. Wir hatten keinen Makler-Termin oder so, wir dachten, wir gucken einfach mal, ob wir die Häuschen finden, da z.T. in den Anzeigen gar nicht die vollständigen Adressen angegeben waren, mussten wir ein wenig suchen. Das eine fanden wir schnell. Es kristallisierte sich aber zügig als Bruchbude heraus. Wir haben noch überlegt… hm, kann man da was draus machen? Aber schnell war klar, dass wir mit viel Arbeit oder mit viel zusätzlichem Geld rechnen müssen.

Auf zum zweiten Objekt. Da mussten wir noch mehr suchen… ABER: jaaaa, das gefiel uns! Ganz anderes Kaliber bei einem kaum höheren Preis! Tschakkkaaa!! Wir konnten ja erst mal nur von außen gucken, waren uns aber einig, dass wir einen Termin mit der Maklerin brauchen.

Dann schauten wir uns noch die Gegend an, und, da es ein wirklich heißer Tag war, sind wir noch in den See gesprungen. Zum Abschluß gab es ein Essen im Burgrestaurant. Ein toller Tag! Und das Häuschen ging uns nicht mehr aus dem Kopf… Fragen über Fragen: nutzen wir es ausreichend? Haben wir das Geld? Wie und womit richten wir es ein? Kommen uns Freunde besuchen?  Wie kriegen wir den Garten gewuppt… wir sind zwei City-Chicks, die noch nicht mehr als eine Blumenzwiebel in die Erde gesteckt haben. Und der Kamin, der die einzige Heizmöglichkeit darstellt… wie kriegen wir den bloss an, gibt es da ein youtube-Tutorial?

Wir haben also den Termin mit der Maklerin gemacht und uns das Häuschen von innen angesehen. Es vergingen weitere Wochen und es kamen weitere Termine hinzu und irgendwann haben wir es gekauft. Jawohl. Unser.
Getauft wurde es auf den Namen: Häuschen Lillesol! Übersetzt heißt dies „Kleiner Sonnenschein“. Ein Ruhepol soll es werden, an dem man seine Energien auftanken kann.

Voller Vorfreude! Wir planen und messen und richten schon ein. Palettenmöbel sollen her. Erdtöne sollen dominieren, türkis einen Akzent setzen.. einen Handwerker haben wir auch, der ein paar Dinge richten muss. Soweit alles gut, bis uns der Handwerker letzte Woche ein Video schickt: das Dach muss runter.
Oh weh…. und nun?!

 

Ihr lieben, Fortsetzung folgt! Verfolgt die Herausforderungen, die wir stemmen… ! Wie werden die Handwerker das Problem innerhalb unseres schmalen Budgets stemmen? Wird das überhaupt gehen, wo werden wir einsparen können? Habt ihr Tipps für uns, wie wir preiswert und nachhaltig den Garten gestalten? Gibt es jemanden, der uns mit den Palettenmöbeln helfen kann? Hat jemand Bock, mit uns die Veranda zu streichen? Oh yeah, wir wollen das… !! Wir machen Lillisol wahr!