Ihr lieben, ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet und habt dauerhafte (!) Vorsätze geschafft und nicht nur die, die kurz vor Mitternacht durch den Kopf schießen und dazu führen, dass alle Fitnessstudios überquillen und die Salattheken leergefuttert erscheinen … ihr lieben, alles toll, aber bleibt auch dabei.

Was dabei hilft, ist eine positive Einstellung und ein positives Zielbild. Oft nehmen wir an, dass ein bestimmter Zustand automatisch zu mehr Zufriedenheit führt. Neulich sah ich ein Interview mit einem Z-Promi um die 50, die lamentierte, sie habe ja immer die falschen Männer gehabt und ach, wenn sie doch nur den Richtigen kennengelernt hätte. Ich musste echt ganz schön schlucken. Natürlich wünschen wir uns alle „Mr. Right“, aber sein gesamtes Lebensglück davon abhängig zu machen, halte ich für – gelinde gesagt. einseitig. Welche Beziehung ist nicht auch mit Arbeit, Abstrichen, Frust und Verletzungen verbunden?

So sollten wir uns auch immer fragen, mit welchen Wünschen und Hoffnungen mein Vorsatz verknüpft ist. Ich will abnehmen, warum? Möchte ich fitter werden? Oder verknüpfe ich einfach ein unrealistisches Schönheitsideal damit? Will ich wieder in meine alten Sachen passen? (Mir tun meine zwei aussortierten Säcke immer noch in der Seele weh).

Finde den Grund, finde deine innere Motivation dahinter, finde deine verborgenen Hoffnungen und überprüfe sie. So dann kannst du dich besser positiv auf dein neues Ziel einstimmen.

Hier kommen ein paar Tipps, die dich positiv stimmen sollten:

Lebe im Hier und Jetzt.

So einfach und doch so schwer. Lass die Vergangenheit los… Ausmisten kann ein guter Start dafür sein. Konzentriere dich auf das Jetzt und plane maximal auf die nahe Zukunft. Vergiss den Konjunktiv…. hätte, wäre, würde… streich ihn aus deinem Wortschatz.

Vergleiche bringen Dich nicht weiter.

Instagram und Facebook ist überall, scheinbar führen alle ein wunderbares Leben. Ach ja? Zum Glück gibt es erste Gegenbewegungen. Schau mal unter dem hashtag #fürmehrrealitätaufinstagram. Hol dir Inspiration für ein tolles Outfit z.B. bei Matilda unter @kaffeeundtee oder ein gesundes Rezept bei Pauline @livingthehealthychoice und sei wieder du selbst.

Nimm Veränderungen an.

Veränderungen sind die einzige Konstante im Leben. Die besseren sind die, die wir selbst einleiten, da wir uns bewußt dafür entscheiden und nicht „ferngesteuert“ sind.

Riskiere!

Die Bewertung von Scheitern ist hierzulande anders als beispielsweise in den Staaten immer noch negativ. Ich halte Risiken für enorm wichtig, um Dinge auszuprobieren, zu lernen und zu wachsen – privat wie beruflich. Betrachte einen Fehlerfolg unter den Lernaspekten, ziehe daraus die richtigen Konsequenzen und bitte: sprich darüber!

Lerne Gelassenheit.

Wir werden verletzt, im Stich gelassen, provoziert. Wir empfinden dies als ungerecht. Verstehe, dass die Handlungen anderer Menschen nichts mit dir zu tun haben. Es sind ihre Verletzungen, ihre Einsamkeit, ihre Geschichte. Atme tief durch und akzeptiere.

Sei dankbar und gönn dir Pausen.

Bei allem negativen, das nicht gerade einem echten Schicksalsschlag gleicht, gibt es immer eine positive Seite. Ärgere dich nicht, dass die Hose nicht mehr paßt, denn es bedeutet, dass du genug zu essen und zum Anziehen hast. Ärgere dich nicht über eine Rechnung, denn (wahrscheinlich) hast du eine Leistung dafür erhalten. Ärgere dich nicht über deinen Chef/in, denn du hast Arbeit und verdienst Geld.

Die vermeintlichen Selbstverständlichkeiten sollten wir würdigen und in unseren Auszeiten bewusst genießen. Und mit einer positiven Grundhaltung wird es mit dem Erreichen der Vorsätze sicher klappen!

Nächste Woche gehe ich zu einem Vortag über transzendentale Meditation, ich bin sehr gespannt und werde berichten!

Erzählt doch mal, wie stimmt ihr euch positiv ein? Wie schafft ihr euren Ausgleich?