Ihr lieben, ich habe so lange nichts von mir hören lassen. Ich war mit meinem neuen Projekt www.creativityhacks.de so beschäftigt. Schaut es euch gern mal an, wenn ihr in der Marketing- oder Werbebranche arbeitet, ist das sicher interessant!

Was aber was sonst noch los? NEW YORK war los, jawohl, ich war mal wieder eine Woche in einer meiner Lieblingsstädte und es war großartig!

Ich picke mal meine 5 Highlights heraus:

  1. Die Highline, eine ehemalige Bahnstrecke, die begrünt wurde. Nicht mehr und nicht weniger, aber die Umsetzung ist einfach total gut gelungen, zumal man ein wenig oberhalb der Straßen läuft. Jetlagbedingt waren wir in den ersten Tagen jedes Mal sehr früh wach und so waren wir dort an einem menschenleeren Sonntag Morgen. Ich denke, die Bilder sprechen für sich. Zwei Stunden sollte man einplanen. Der Aufgang ist in der Gansevoort Street.


Wer sich für Kunst interessiert, findet im angrenzenden Meatpacking District zahlreiche Galerien und das recht neue Whitney´s Museum für moderne Kunst. Von letzterem waren wir allerdings enttäuscht – zu abstrakt aus meiner Sicht, zu weit weg von Menschen.

TIPP: Auch bei Sonnenuntergang soll es traumhaft sein, da die Highline nach Westen gelegen ist.

 

  1. Das magische Dreieck: SoHo, Chinatown und Little Italy. Das ist einfach meine Lieblingsecke. In SoHo wimmelt es nur so vor Designerlädchen. Nicht immer preiswert, aber hin und wieder gibt es Pop-up Stores mit Salesartikeln. Daneben gibt es einige tolle Restaurants. In Little Italy kann man hervorragenden italienischen Kaffee genießen, Eiscreme natürlich, Kuchen und Pizza/Pasta. Empfohlen sei hier Eileens Cheese Cake, meine Freundin hat sich schier reingelegt.
    Gleich ums Eck ist eine Mini-Pizzeria „Champion Pizza“ mit preiswerten und sehr sehr guten Pizza-Slices.



    Chinatown? Einfach nur ein chaotisches Gewusel. Gegessen haben wir dort nicht, aber einem Tipp zur Folge soll es dort sehr gute Vietnamesen geben. Ich mag vor allem dieses bunte Treiben. Allerlei Kitsch lässt sich auch kaufen, interessant sind die Apotheken mit ihren teilweise sehr unkonventionellen Heilmittelchen.



  2. Rooftop Bars: mein Favorit ist die Rooftop Bar im „The Standard“ – sehr edel. Haben wir dieses Mal aber nicht geschafft, so waren wir in einer Rooftop Bar an der 5th Avenue, die auch nett war. Besonders positiv überraschend war das Fingerfood, daneben sind die Drinks zur Happy Hour erschwinglich. Auch auf dem One World Observatory gibt es eine Bar und es wird ein eigenes Weinlabel ausgeschenkt. Der Wein schmeckte mir zwar, allerdings sind die Preise wahrlich überzogen. Als TIPP haben wir noch die Presslounge erhalten, diese ist in Hell´s Kitschen gelegen. Leider standen wir aufgrund einer geschlossenen Gesellschaft vor verschlossener Tür.



    Blick vom One World Observatory – leider alles verglast und das Glas ist nicht entspiegelt, zum Fotografieren also sehr ungünstig. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich wieder auf das Empire State gehen, da hat man einen unverglasten Blick.

 

  1. Die Brooklyn Bridge: wir haben eine 3-stündige Radtour gebucht, welche in der Nähe von Chinatown startete, über die Brooklyn-Bridge durch die Brooklyn Hights führte, über Dumbo weiter entlang des East Rivers, weiter über die Wall Street bis in den Battery Park. Die Tour war mein absolutes Highlight, nicht nur, dass diese gut ausgewählt war, es ist immer wieder interessant, was Touri-Guides zu erzählen haben. Man erfährt einfach nochmal Dinge, die in keinem Touri-Führer stehen und hat die Möglichkeit konkret Dinge nachzufragen. Als wir über die Brooklyn Bridge geradelt sind war ich sehr ergriffen. Eine Freundin von mir meinte, dass die Brücke ganz früh morgens einen besonderen Charme hat.









  1. Central Park: Ein Park ist ein Park ist ein Park. Der Central Park ist eine Parkanlage wie fast jede andere. Wenn ich ehrlich bin: Planten und Bloomen ist schöner. Aber den Central Park macht etwas anderes aus, nämlich seine Atmosphäre: Musiker, Kleinkunst, Improtheater, Rapper – und das meistens auf sehr hohem Niveau. Wir hatten die letzten Tage 30 Grad in NYC und ich wusste schon gar nicht mehr, wo ich mich „hinschleppen“ sollte. Meine Reisebegleitung hatte so gar keinen Bock auf die Grünfläche und so zuckelte ich mit Wasser und einem Salat bewaffnet los und schlenderte durch die Anlage. Was den Tag aber perfekt machte war ein stand mit Kunst – wahnsinnig tolle Gemälde junger Künstler aus der Gegend und einer sehr netten Verkäuferin, mit der ich mich über eine Stunde über Künstler in NYC unterhielt. Sie vertritt die Galerie Artfactorynewyork.



Ich hätte den ganzen Stand leer kaufen können, entschied mich aber für ein Gemälde, welches mich durch sein Motiv und den Ausdruck der Farben am meisten ansprach. Ich bin so froh, dass dieses Bild mich gefunden hat. Was für eine Erinnerung an einen nahezu perfekten Urlaub!