„Sich mal was gönnen“ – eine Annäherung.

Etwas hat mich nachdenklich gestimmt. Und zwar die Tatsache, dass mehr und mehr Menschen aus meiner Sicht nicht mehr wissen, was gut für sie ist.

Was wir im Oktober tragen.

Streifenhörnchen und Mützenalarm!! Laura ist schuld. Ich wollte ja nur gucken und beraten. Aber ein inspirierender Shoppingbummel zu zweit lässt mich natürlich auch nicht kalt gegenüber all den schönen Sachen, die bei Otherstories und COS eingezogen sind. Also habe ich diese Dinge erstanden:

Trendsahne Oktober Trends

(Nicht auf dem Bild sind ein paar schwarze Kaschmir-Blend-Kniestrümpfe und eine Kaschmirstrumpfhose… bei letzterer hab ich echt überlegt: 39 Euro *schluck*. Aber ich trage soooo gern meine Kleidchen im Winter und ich friere ja immer so! Und es gab 10% bei Otherstories… auf den GESAMTEN Einkauf, weil ich eine leere Bootle Bodylotion dabei hatte, das finde ich echt großzügig, ich dachte, es gibt die 10% vielleicht auf ein Teil? Nein, auf alles!)

Und hier ist meine Kombi 🙂

Intervallfasten mittendrin – und ein Rote-Beete-Birnencarpaccio Rezept.

Wie läuft denn nun das Intervallfasten bei mir?

Äääääh ja. Ich gebe zu: das habe ich mir einfacher vorgestellt. (Das Rezept folgt am Ende des Beitrags)

LISSABON -there is a crack in everything…

… that´s how the light gets in! (Leonard Cohen).

Über das lange Oktober-Wochenende war ich in Lissabon. Und ich bin schwer verliebt in diese charmante Stadt. Eine Stadt voller Gegensätze. Nicht nur aufgrund der vielen Hügel und Höhenunterschiede geht es auf und ab, auch emotional wird es nicht langweilig: morbide, nahezu ruinenartige Häuser stehen neben bunten, gepflegt gekachelten Stadtvillen. Sonnendurchflutete Gassen werden teilweise von langen, tiefen Schatten verdunkelt, die Schutz vor der Mittagshitze spenden. Traditionsreiche, alteingesessene Restaurants und Läden konkurrieren mit Burgerketten, Zara, H&M und co.

Warum immer auf´s Ganze gehen? Ich probiere Intervallfasten.

Mein Thema in diesem Herbst ist immer noch das „Loslassen“.
Ballast abwerfen, auf der Suche nach „Wesentlichem“, mit dem Ziel, Veränderungen einzuleiten. Nachdem ich im Außen über die Magic Cleaning Methode schon eine ganze Menge in Ordnung gebracht habe, geht es jetzt an mein Inneres, denn das Außen und das Innen sind eng miteinander verbunden.

Was wir im September tragen.

Oooooohhhh COS füllt seine Stores nach und nach mit der neuen Herbstmode. Ich war natürlich schon da. Da ich meinen Schrank ja gerade ausgemistet habe, war die Prämisse: bewußt shoppen!
Gut kombinierbare Teile, die ich sowohl im Job, als auch privat gern trage – also chic, aber bequem und vielfältig stylebar. Ich wähle demnach lieber schlichte, zeitlose Teile, die ich mit „Gewagtem“ wie z.B. einem bunten Schal oder kräftigem Lippenstift aufpeppen kann.

Ausmisten setzt Energien frei – Meine neue Garderobe ist fertig!

Ach ist das nicht schön, meine neue Garderobe ist fertig!!

Lange suchte ich nach einer kreativen Lösung, die kein Standard ist. Meinen eigenen Stil soll sie widerspiegeln, ein bisschen Industrie-Design, minimalistisch, aber auch verrückt. Und endlich, im Zuge der ganzen Ausmistung, hatte ich die Energie auch hier etwas zu verändern.

Magic cleaning – alles muss raus. Fast alles.

Nun aber das versprochene update und meine Fortschritte zu „Magic Cleaning„.

Ich möchte Ballast loswerden, denn ich möchte mich zukünftig auf für mich Wesentliches konzentrieren.
Und so vieles in meiner Wohnung und besonders in meinem Kleiderschrank hat keinen Bezug mehr zu mir. Blusen mit Stickerei, sowas hab ich mal getragen? Ja, aber jetzt bin ich puristischer unterwegs. Kunstleder-Minirock? Sah klasse aus… aber inzwischen ziehe ich fließende Stoffe vor. Berge von Tupperwaren? Weder habe ich 3 Kinder zu versorgen und muss Essensberge einfrieren, noch schmeckt mir Aufgetautes besonders gut. CD-Sammlung? Ich streame oder höre mp3s…. ok ein paar Lieblinge bleiben natürlich. Oh weh, wo fange ich an?

Der Heidschnuckenweg- Pure Meditation.

Eigentlich wollte ich heute über die Fortschritte meines Ausmistens nach Marie Kondo´s Systematik in „Magic Cleaning“ berichten, aber das gute Wetter hat uns im postiven Sinne einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Wir sind also ein Stück des Heidschnuckenwegs abgewandert.

Der Herbst kommt auf leisen Sohlen – und krempelt alles um.

Spürt ihr es auch?
Ein paar wunderschöne Sommertage haben wir gerade hinter uns, ein paar kommen noch, aber es lässt sich nicht ignorieren: Es ist kalt abends, die ersten Blätter fallen und es wird schon früher dunkel. Die ersten Anzeichen des Herbst sind da. Für mich ist der Spätsommer und Herbstbeginn die schönste Jahreszeit: Noch aufgeladen von den hitzigen Tagen, den verrückten Kurztrips (schon mal in den Neustädter See, nur eine Autofahrtstunde von Hamburg entfernt, gesprungen?), den langen Nächten und Grillfesten beginnt nun eine Zeit des Rückzugs und der Reflexion. Der Herbst ist für mich ein Fest der Sinne: ein Überschuss an Farben, Gerüchen und Genüssen aus der frischen Ernte.