7 Jahre Freiberuflerin – meine ups and downs.

2009 entschloss ich mich, den Schritt in die Freiberuflichkeit zu wagen. Es gärte schon lange in mir, 10 Jahre war ich bereits berufstätig in Festanstellungen in Werbeagenturen und Unternehmensberatungen, so richtig glücklich war ich aber nicht damit. Das „Korsett“ war mir einfach zu fest geschnürt.

Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen – welche Sorgen?!

Ich glaube, man hört nie auf Kind zu sein.
Vor knapp 7 Jahren habe ich mich selbständig gemacht. Es läuft gut. So richtig Gedanken, wie es weitergeht oder wo der nächste Auftrag herkommt, musste ich mir bisher nicht machen. Es gab zwei Phasen, auf denen ich länger (länger als mir lieb war) auf einen nächsten Auftrag gewartet habe. Naja, das ist eben das Risiko und dafür legt man eben auch Geld zurück, um solche Phase überbrücken zu können. Für mich alles fein 🙂

Aber für meine Eltern manchmal irgendwie nicht. Aktuell läuft meine Beauftragung mal wieder aus. „Und was machen wir denn danach“?
Ähem – wer ist denn „wir“. Ist ja putzig. „Keine Ahnung, mal rumhorchen“, war meine Antwort. „Aha, naja… wir können dir da ja nicht helfen“. Nein, können sie nicht. Sie wissen ja nicht mal genau, was ich mache. Ich hab mir ja auch mein eigenes Betätigungsfeld geschaffen, da ich einen festen Job, in der Vielfältigkeit wie ich ihn gern hätte, nicht gefunden habe. „Und was machst du dann, wenn du nicht beauftragt bist?“ Auch so eine lustige Frage… ich habe noch nie ein Problem mit Freizeit gehabt. Dazu kommt mein Blog, meine Coachings, meine Wohnung bedarf einer Renovierung, ich werde Vorträge anbieten, auf Vorträge gehen, netzwerken, Fachliteratur lesen und… entspannen? 😉 Als Selbständige ist man immer beschäftigt, wenn man seinen Job ernst nimmt.