Da hatten wir mal wieder eine lustige Idee! Die Tage werden kürzer und kürzer, der Winter ist zwar nicht wirklich da und die Lust auf Glühwein auch nicht, aber mal wieder neue Rotweine zu entdecken – danach stand uns der Sinn!

Ich bin ja äußerst „picky“ in der Auswahl meiner Weine. Ich trinke nicht mal eben, was auf dem Tisch steht. Der muss schon sitzen. Gern mag ich schwere Rotweine, mit viel Frucht, wenig Säure, dunkler Farbe… hmmmm. Ich bezeichne mich nicht als Kennerin, aber inzwischen bin ich schon relativ griffsicher im Regal und kann immerhin einen Merlot von einem Shiraz im Geschmack unterscheiden 🙂
Und dennoch: die feinen Nuancen machen sich nicht im Regal, sondern auf dem Gaumen bemerkbar. Wie ärgerlich, wenn es mal wieder nicht schmeckt, Geld und Zeit fehlinvestiert waren.

Daher dachten wir uns, ein Weinseminar sei doch was Feines, man kann sich durchprobieren, lernt etwas, hat einen geselligen Abend und kauft, was schmeckt.

So sind wir im Treibgut gelandet. Ein bisschen versteckt, unter „Leben“ findet man dann auch die Seminare. Ist das nicht noch ein tolles Weihnachtsgeschenk für alle Hamburger?

Unser Seminar fand an einem Freitag Abend statt und hatte Italienische Rotweine zum Thema. Sechs davon gab es zum Probieren, dazu kleine Snacks wie Brot, ganz tolles Olivenöl mit Kräutersalz, zwei verschiedenen Dips (Aubergine und Tomate) und zwischendurch gab es sogar ein Stück leckere Kürbisquiche.

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Niko, der Inhaber, führte uns ganz unaufdringlich durch den Abend, erklärte die Herkunft der Weine und deren Besonderheiten. Vorab gab es einen Zettel mit Informationen und man kann sich so natürlich Notizen machen.
Zum Schluß wurden wir noch nach unseren Favoriten gefragt – tja, da schieden sich die Geister, aber die Favoriten aller Teilnehmer konzentrierten sich auf ca. 2-3 Weine.

10% Rabatt gab es ab einem Einkaufswert von 50 € am selben Abend und wir Mädels haben uns zusammengetan und ein wenig eingekauft.
Für das Seminar haben wir 20 € pro Person bezahlt, ein sehr guter Preis wie ich finde!

Ich bin gespannt, ob mir mein Wein, der „Corvina Garda“ zuhause auch noch so gut schmeckt oder ob mir das nette Umfeld denselben so schmackhaft gemacht hat 🙂
Ist ja manchmal wie „Wein aus dem Urlaub mitbringen“, der dann zuhause im Risotto landet. Das Olivenöl muss ich mir allerdings irgendwann auch nochmal holen… hjam.
Und tolle Gläser hab ich in dem Laden auch noch entdeckt, schaut mal auf dem Bild… also, nicht doch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk dabei?

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